Gymnasium St. Ursula Dorsten Private Schule in kirchlicher Trägerschaft

Nachruf

Herr Studiendirektor i.R.

Günter Vonhoff

hat am 4. Juni 2019 im Alter von 83 Jahren sein Leben in die Hand seines Schöpfers zurückgegeben.

Von April 1965 bis Juli 1999 unterrichtete er die Fächer Deutsch und Erdkunde. Als leidenschaftlich engagierter Lehrer war es ihm ein großes Anliegen, den Schülern nicht nur Fachwissen zu vermitteln, sondern darüber hinaus junge Menschen insbesondere für Literatur, Musik und Theater zu begeistern. Wegen seiner hohen Fachkompetenz und seines großen Engagements auch über den Unterricht hinaus war er ein geschätztes Mitglied unseres Kollegiums.

In großer Dankbarkeit werden wir ihm ein ehrendes Andenken bewahren und denken im stillen Gebet an ihn.

Das Kollegium des Gymnasiums St. Ursula

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Sport statt Schule

Die angehenden Sporthelfer der Jahrgangsstufe 8 des St. Ursula Gymnasiums haben zusammen mit 130 weiteren Schülern aus dem Kreis Recklinghausen an einem Sporthelferforum in Gladbeck teilgenommen. Während ihre Mitschüler in der Schule waren, lernten die Teilnehmer bei der sportlichen Veranstaltung neue Sportarten wie Fechten, Zirkeltraining, Bouncer- und Spikeball kennen. Alle hatten Spaß und waren mit Engagement dabei. Tenor auf der gemeinsamen Rückfahrt war, dass die Achtklässler zuvor noch nie so viele neue und interessante Sportarten kennengelernt haben wie auf dem Sporthelferforum.

Die Sporthelfer-AG gibt es am St. Ursula Gymnasium nun schon seit acht Jahren. Mittlerweile sind darin rund 70 sportbegeisterte Jugendliche von der achten Klasse bis zum Abitur tätig. Diese kümmern sich um den Pausensport an der Schule sowie um diverse Sportangebote wie den Vielseitigkeitswettbewerb der 5er und Turniere für einzelne Jahrgangsstufen. Auch in den Vorjahren nahmen die AG-Leiterinnen Simone Drescher, Claudia Hornung und Marlena Merkel mit Gruppen bis zu 20 angehenden Sporthelfern an den Foren teil, die vom Kreissportbund angeboten wurden und immer mehr Zuspruch erfahren. Die daraus gewonnen Eindrücke, Ideen und Vorschläge konnten beispielsweise im Pausensport an jüngere Schüler weitergegeben werden und bereichern das Schulleben.

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Termine für die Aufnahme in Klasse 5 können ab Montag, 18. November, über das Sekretariat vereinbart werden: Tel. 02362 / 91 27 – 0.

Mehr Informationen gibt es hier:

Anmeldungen für die Klasse 5

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Die Basketballer des St. Ursula Gymnasium sind in der Wettkampfklasse 2 Kreismeister geworden. Bei dem 3-Schulen-Turnier, welches das Albert Schweizer – Geschwister Scholl-Gymnasium aus Marl ausgerichtet hat, setzten sich die Dorstener gegen die Gastgeber und gegen das Marie-Curie-Gymnasium aus Recklinghausen durch. Im Modus „jeder gegen jeden“ über zwei Mal 10 Minuten, gewannen die Dorstener mit 56:24 gegen die Recklinghäuser. Das zweite Spiel gegen die Marler ging ähnlich hoch mit 55:20 an die Dorstener Schule. Bei beiden Spielen profitierten die Dorstener von mannschaftlicher Geschlossenheit und individueller Klasse. Platz zwei ging an das gastgebender ASGSG, das sich im direkten Vergleich mit 32:16 gegen das Marie-Curie-Gymnasium durchsetzte.

Für die Schüler vom St. Ursula-Gymnasium geht es in der nächsten Runde gegen die Stadtsieger aus Gelsenkirchen. Sollte man dort auch gewinnen, würde man sich für die Bezirksmeisterschaft in Münster qualifizieren.

2. Reihe v.l.: Trainer Simon Landwehr, Rocco Buscemi, Felix Landwehr, Matej Silic , Tom Lumma, Lorenz Leupers

1. Reihe v.l.: Ferris Suttrup, Yannik Schoofs und Leo Maas

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Zweimal besuchten 15 Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 in den vergangenen Wochen das Jüdische Museum.  Nachdem sie sich in den letzten Monaten intensiv mit der antisemitischen Politik der Nationalsozialisten zwischen 1933 und 1945 beschäftigt hatten, gab ein erster Besuch der neu konzipierten Dauerausstellung des Museums einen Einblick in die jüdische Kultur Westfalens. Ein zweiter Workshop thematisierte die Gefahr des Antisemitismus im 21. Jahrhundert.

Die letzten Wochen bereiteten Schülerinnen und Schüler somit auf die Zeitzeugenbegegnung mit Tswi Herschel aus Tel Aviv vor. Dieser wird im Januar 2020 Dorsten besuchen und am Gymnasium St. Ursula über sein Überleben während der Jahre des Holocausts erzählen.

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am Montag, 18. November 2019 von 9.00-12.30 Uhr und von 15.00 – 18.30 Uhr.

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Trotz schulfreier Zeit haben sich in der zweiten Hälfte der Herbstferien einige Schülerinnen und Schüler auf dem Schulhof eingefunden, um unter Anleitung von Frau Janotta beim Bau von Bänken aus Paletten-Holz zu helfen.

Zuerst mussten Paletten für die Sitzfläche mit der Stichsäge gekürzt werden. Mit dem Elektroschleifer wurden dann die Oberflächen als Vorbereitung für den Anstrich behandelt. Das St-Ursula-Logo wurde per Brandzeichnung in das Holz eingebrannt. Schließlich musste das Holz mehrfach lackiert werden. Am vierten Arbeitsvormittag konnten endlich die Bänke auf der Terrasse hinter dem Schulgarten zusammengeschraubt werden. 

Jetzt stehen zwei große und mehrere kleine Bänke für die Pause als Sitzgelegenheit zur Verfügung! 

Vielen Dank an Förderverein und Unterstützer und natürlich an die fleißigen Helferinnen und Helfern Daniel, Ben, Edda, Amalia, Malik, Yade, Hannah und Franziska!

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Seit längerer Zeit kooperieren Schulen in ursulinischer Tradition im Bereich Rheinland-Westfalen, um sich dabei zu unterstützen, das ursulinische Erbe immer wieder neu im Alltag ihrer Schulen wirksam werden zu lassen. „Angela Merici sichtbar machen“ war das Thema des 4. Studientages des Netzwerkes, das am 5. November 2019 am Gymnasium St. Ursula in Dorsten zu Gast war.

Angela Merici (* 21. März 1474 in Desenzano del Garda am Gardasee; † 27. Januar 1540 in Brescia) war die Gründerin der Compagnia di Sant’Orsola, aus der sich der Orden der Ursulinen entwickelte.

Nach einer spirituellen Besinnung in der Klosterkirche und einem Schulrundgang (u. a. im Atelier von Sr. Paula / Tisa von der Schulenburg), stand im ersten Teil des Studientages die Frage im Mittelpunkt, wie die Begegnung mit Angela für LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen erlebbar und erfahrbar werden kann.

Am Nachmittag wurden das Vermächtnis und die Lebendigkeit der Person der Angela Merici in vier workshops konkretisiert: „Konfliktgespräche führen im Geist Angela Mericis“, „Pädagogik in den Schriften Angelas“, „Aufbau eines Angelakreises“ und „Inhalte und Methoden zur Gestaltung eines Angelatages“.

Am Ende waren sich alle Teilnehmenden einig, dass es ein anregender und fruchtbarer Austausch war, und es für die Schulen in ursulinischer Tradition immens wichtig ist, das Vermächtnis der Angela Merici mit ihren Impulsen für Leben und Glauben für die Gestaltung des Schullebens und des Unterrichts wirksam werden zu lassen. Verschiedene konkrete Möglichkeiten dazu wurden erarbeitet, die in den einzelnen Schulen umgesetzt werden können.

Blick auf eine Gesprächsrunde
Sr. Lucia Schäckel OSU (l.) und Sr. Brigitte Werr OSU
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Nach anderthalbjähriger Ausbildung hat die Schulgemeinschaft St. Ursula am 31. Oktober 2019 Sarah Laudinski, Sandy Kolodziej und Marcus Nitschmann verabschiedet. Die jungen Pädagoginnen und Pädagogen werden im kommenden Monat ihre neuen Arbeitsstellen in Duisburg, Herten und Bestwig antreten. Wir wünschen den nun ehemaligen Kolleginnen und Kollegen für ihre Zukunft alles Gute und bedanken uns für ihr engagiertes Wirken am Gymnasium St. Ursula.

Sarah Laudinski, Sandy Kolodziej und Marcus Nitschmann (v.l.)

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Was die Europäische Union für mich als junge Absolventin des St. Ursula Gymnasiums Dorsten bedeutet.

von Johanna Kramer (Abiturientin des Abschlussjahrgangs 2018)

Die Europäische Union – auf den ersten Blick eine Staatengemeinschaft aus momentan 28 Mitgliedstaaten, einst gegründet zur Sicherung des Friedens nach dem 2. Weltkrieg.

Knapp 60 Jahre später hat sich die EU inzwischen zu so viel mehr entwickelt, als damalig vielleicht vorstellbar war.

Als junge Europäerin bin ich es gewohnt, in einem Europa des Friedens zu leben. Genauso wie es selbstverständlich scheint, die europäischen Grenzen zu überqueren, als wäre es ein Sonntagsspaziergang, so bezahlen wir auch das ‘croissant à petit-déjeuner’ in Frankreich mit unserer gemeinsamen Währung, dem Euro. Alles dies sind Ergebnisse der immer weiter vorangeschrittenen europäischen Integration.

Johanna Kramer – in Europa unterwegs

Bereits als Schülerin lernte ich früh, den Wert dieser europäischen Zusammenarbeit zu schätzen. Meine Begeisterung für die EU entstand im Zuge einer Studienfahrt nach Brüssel mit dem Leistungskurs für Sozialwissenschaften, als wir EU-Institutionen wie die Europäische Kommission besuchten. Für mich war es ein beeindruckendes Gefühl, durch die Gebäude zu laufen, in welchen Tag für Tag wichtige und für uns alle relevante Entscheidungen getroffen werden.

Aber nicht nur in ihren Institutionen versucht die EU immer wieder, uns Jugendlichen ihre Vorteile nahezubringen, sondern auch durch unzählige tolle Projekte:

Als ich vor einem Jahr 2018 als damals 17-jährige Abiturientin das St. Ursula Gymnasium verließ, entschied ich mich zunächst für ein Freiwilliges Soziales Jahr.

Im Laufe dieses Freiwilligen Sozialen Jahres wurde ich auf das Discover-EU Programm der Europäischen Union aufmerksam, bei welchem jedes Jahr Interrail Zugtickets an 18-jährige EU-Bürgerinnen und Bürger vergeben werden. Mit etwas Glück wurde ich zufällig als eine von 20.000 Jugendlichen ausgewählt, was für mich hieß:
Drei Wochen lang quer durch Europa reisen, sechs große Städte erkunden und unzählig viele Eindrücke gewinnen.

Ein Abenteuer, was nicht zuletzt nur durch die Zusammenarbeit dieses Staatenverbundes realisierbar geworden ist!

Und auch in Zukunft bin ich mir sicher, von den Angeboten der Europäischen Union profitieren zu können, ob nun während eines Praktikums in einer EU-Institution oder durch ein Erasmus-Semester.

Fest steht für mich: die EU bietet mir unzählige Möglichkeiten, nicht nur in der zukünftigen Berufswelt, sondern auch in vielen anderen Lebensbereichen. In Zeiten des Brexits und immer stärker aufkommenden antieuropäischen Tendenzen gilt es nun, diese Vorteile der EU erneut in den Vordergrund zu rücken und wertzuschätzen.

Europäischer Frieden, Wohlstand, Kultur und Gemeinschaft sind nicht selbstverständlich und sollten auch noch für nachkommende Generationen aufrechterhalten werden.

Für mich gilt: “the future is Europe“ – „Die Zukunft ist Europa“ – und vielleicht sehen Sie das ja genauso.

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Im Rahmen der langjährigen Bildungspartnerschaft zwischen dem Jüdischen Museum Westfalen (JMW) und dem Gymnasium St. Ursula konnte im Kunstunterricht der Klasse 5d am Ende des letzten Schuljahres wieder ein tolles Projekt umgesetzt werden: Zur neuen „Lebenswege-Station“ in der Dauerausstellung „L´chaim! – Auf das Leben“ haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Porträt-Postkarten in der Technik der Monotypie hergestellt.

Die Monotypie ist eine Kombination aus Drucktechnik und Malerei. Das Druckergebnis ist einmalig und auch teilweise vom Zufall abhängig. Das machte die Technik für die Schülerinnen und Schüler auch interessant: „Es war sehr spannend zu sehen, was am Ende für ein Bild herauskommt“, meinte Carla. Besonders zwei Varianten haben die Kinder für ihre Drucke gewählt. Für die erste Variante wurde auf einer Platte zuerst Farbe ausgewalzt, dann ein Blatt mit dem ausgewählten Porträt aufgelegt und nun mit dem Finger oder Stiften nachgezeichnet. Die Stellen, an denen Druck durch das Nachzeichnen entstand, haben Farbe auf der Vorderseite des Papiers hinterlassen. Auf diese Weise war es den Fünftklässlern auch möglich, das schwierige Sujet des Porträts einfach umzusetzen. In der anderen erprobten Variante wurde das Porträt direkt auf die Platte gemalt, welche im zweiten Schritt dann durch Auflegen eines Papierbogens und Walzdruck auf das Papier übertragen wurde. 

Nachdem die Kinder zuerst die Technik im Kunstunterricht kennengelernt und damit experimentiert hatten, konnten sie beim anschließenden Museumsbesuch ihr Wissen über jüdisches Leben und die Religion erweitern und die Lebensgeschichten von Rolf Abrahamsohn, Imo Moszkowicz, Jenni Aloni und anderen kennenlernen. Schließlich wurden zwölf Porträts dieser Station auf einer Vielzahl von Bildern mit der oben beschriebenen Technik der Monotypie abgedruckt. Zum Abschluss wurden in der Klasse die Favoriten aus den entstandenen Drucken ausgewählt und dank Spenden des Lions Clubs Dorsten-Hanse können sie nun in verschiedenen Serien als Postkarten gedruckt werden. Felix ist stolz, dass „Schülerwerke hinterher im Museum zu sehen sind“.

Die erste Reihe mit fünf Postkarten liegt im Museum aus und wartet darauf, verschickt zu werden… 

Text und Bild: Sabine Janotta

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