Die Geschichte unserer Privatschule in Trägerschaft der Stiftung St. Ursula – mit heute in etwa 1000 Schülerinnen und Schülern sowie ungefähr 70 Lehrinnen und Lehrer – ist so wechselhaft wie ihr Name.
Seit der Gründung am 21. Januar 1699 durch vier Nonnen aus Köln – darunter Töchter des vestischen Statthalters Graf von Nesselrode-Reichenstein – war sie eine Unterrichtsanstalt für „höhere“ Töchter. Im 19. Jahrhundert wurden die Höheren Töchterschulen in „Lyzeum“ umbenannt. Als zu Beginn des 20. Jahrhunderts endlich auch der Zugang für Mädchen zum Abitur freigegeben wurde, besuchten sie fortan das „Oberlyzeum“.
Die Nationalsozialisten machten mit ihrem Hang zur Eindeutschung und Vereinheitlichung daraus die „Oberschule für Mädchen“. 1941 wurde den Ursulinen nach einer Erziehungstätigkeit von über 250 Jahren die Trägerschaft abgenommen und die Schule in eine „Staatliche Oberschule für Mädchen“ unter der Leitung einer nationalsozialistischen Direktorin umgewandelt.
1945 erhielten die Ursulinen die Trägerschaft zurück und eröffneten am 21. Januar 1946 die Oberschule wieder in den Trümmern des zu fünf Sechsteln zerstörten Gebäudes. Im Zuge der Restauration wurden die Oberschulen in „Gymnasium“ umbenannt. Dieser Name war bis dahin ausschließlich den Lateinschulen vorbehalten, die ohne Ausnahme Jungenschulen waren. Im Zusammenhang mit weiteren Differenzierungen in altsprachliche, neusprachliche und naturwissenschaftliche Gymnasien wurde St. Ursula zu einem „neusprachlichen Gymnasium für Mädchen“. So blieb es bis zu den durchgreifenden Reformen der siebziger Jahre. Seitdem heißt unsere Schule „Gymnasium St. Ursula“.
So hieß die die heutige St. Ursula-Realschule bei ihrer Gründung 1927 noch Mittelschule. 1971 erfolgte der Umzug in das neue Gebäude am Nonnenkamp wegen der steigenden Schülerzahlen beider Schulen.
Von Anbeginn aber steht die Tradition beider Schulen unter dem Erziehungsstil der Ordensgründerin Angela Merici (1474-1540), der ihrer damaligen Zeit schon sehr voraus und modern war.
325jähriges Jubiläum
Im Jahr 2024 konnte also das 325jährige Jubiläum gefeiert werden. Hier sind die Berichte (auch unter „Neuigkeiten“) über den Festakt sowie über die vielen Aktionen im gesamten Jubiläumsjahr zu finden:
- Festakt in der Klosterkirche (So., 21.01.2024)
- Sponsorenlauf (Mi., 10.04.2024)
- Schulball (Sa., 08.06.2024)
- Köln-Ausflug (Fr., 14.06.2024)
- Familienfest & Ehemaligentreffen (Sa., 28.09.2024)
- Jubiläums-Kino für die 5er bis 7er (Fr., 04.10.2024)
- „Winterzauber“ Weihnachtsmarkt (Sa., 07.12.2024)
- Atlantis-Tag & Flohmarkt (Do., 10.07.2025)
- Tisa-Garten-Eröffnung (aus den Spendengeldern; Mo., 27.10.2025)