Schulseelsorge

Schulpastoral und Schulseelsorge am Gymnasium St. Ursula Dorsten

Schulseelsorge ist eine Form der kirchlichen Arbeit mit Jugendliche und Lebensbegleitung junger Menschen in der Schule. Sie bietet darüber hinaus beteiligten Menschen im Bereich Schule Seelsorge an. In der Schulseelsorge geht die Kirche zur Schule.
Sie nimmt Kinder und Jugendliche in ihrer Persönlichkeit wahr und ernst im Lebensraum Schule.
Sie begleitet Schülerinnen und Schüler in ihrer jeweiligen Lebenssituation.
Sie stärkt und begleitet auch Lehrerinnen und Lehrer.
Sie berät und unterstützt bei Krisen in der Schule.
Sie eröffnet Räume für die spirituelle Dimension und macht christlichen Glauben erlebbar.
Sie schafft an der Schule ein Klima, in dem Glauben, Hoffen und Lieben gelernt werden kann.

(Quelle: Religionspädagogisches Zentrum Heilsbronn)

In der Schulpastoral engagieren sich Schulseelsorger/innen in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern, um – ausgehend von der Würde und dem Wert eines jeden Menschen – die Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihr persönliches Wachstum zu fördern;

  • eine respektvolle Beziehung zwischen allen Menschen in der Schule zu unterstützen;
  • zu einem förderlichen und freundlichen Lern- und Arbeitsklima beizutragen
  • die Erfahrung Gottes, der Leben in Fülle für alle Menschen will, zu erinnern, zu vergegenwärtigen und zu feiern;
  •  jede/n Einzelne/n zu einem Leben aus christlichem Geist zu ermutigen.

Anliegen der Schulpastoral ist die Mitgestaltung von Leben, Lehren, Lernen und Leisten in der Schule im Geist des Evangeliums. Schulpastoral nimmt die „Zeichen der Zeit“ wahr und deutet sie im Licht des jüdisch-christlichen Glaubens und der kirchlichen Erfahrungen. So gibt sie der Kirche in der Schule ein Gesicht.

(Clemens Lübbers, homepage des Bistums Münster)

Schulprofil des Gymnasiums St. Ursula: „Der christliche Glaube, ökumenisch gelebt, gibt der Schule ein Profil, das an vielen Stellen Auswirkungen auf den Schulalltag hat. Dabei orientiert sich unsere Schule am Leitbild der Menschwerdung in Solidarität, wie es von der Deutschen Bischofskonferenz formuliert wurde. Unsere Lehrer haben sich verpflichtet, den Unterricht und die Erziehung in diesem christlichen Geist durchzuführen. Neben der Vermittlung der Unterrichtsinhalte ist die Anerkennung der persönlichen Würde eines jeden Einzelnen Schwerpunkt der Erziehung.“

(aus der Präambel der Schulordnung des St. Ursula Gymnasiums)